Empfehlungen vor dem Agility- und dem Frisbeespiel

Agility ...

ist ein Sport, der für (fast) jeden Hund geeignet ist. Egal welche Rasse, ob groß oder klein, leicht oder schwer, jung oder alt, jeder kann mitmachen. - Einige Regeln sollten, wie auch bei jedem anderen Sport, beachtet werden:

  • Vor jedem Training muss der Hund aufgewärmt werden (dazu eignet sich das Toben mit anderen Hunden)
  • Euer Hund sollte mindestens zwei Stunden vor dem Training keine Mahlzeit mehr zu sich genommen haben. Mahlzeiten kurz vor dem Training können bei Hunden zu lebensbedrohlichen Magendrehungen führen.
  • Macht nach intensiven Lerneinheiten immer eine Pause - auch wenn euer Hund noch fit zu sein scheint. Viele Hunde wissen von sich aus nicht, wann es Zeit für eine Pause ist. Überfordert Euren Hund nicht. Während der Pause sollte dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung stehen.
  • Falls Ihr mit eurem Hund Sprünge trainieren möchtet, solltet ihr vorher abklären (lassen), ob der Hund die Vorraussetzungen dafür mitbringt. (Ist der Bewegungsapparat in Ordnung um Sprünge zu absolvieren, ist er nicht zu schwer/groß und auch alt genug?)
  • Achtet auf den Gesundheitszustand des Hundes. Freizeitmäßig kann (fast) jeder Hund spielen, auch ältere Hunde oder Hunde mit leichter HD (Sprünge sind dann selbstverständlich auszuschließen). Wer diesen Sport allerdings leistungsmäßig mit seinem Hund betreiben möchte, sollte ihn vorher unbedingt von einem Tierarzt durchchecken lassen. Hüften, Herz und Gelenke müssen in Ordnung sein! Verhält sich euer Hund während des Trainings außergewöhnlich oder treten Verletzungen auf, brecht das Training sofort ab. Lahmende Hunde oder Hunde mit verletzten Pfoten dürfen nicht spielen.
  • Auch Hunde brauchen ein "Cool down". Lasst euren Hund mit Artgenossen toben oder geht nach dem Training noch eine kleine Runde spazieren.

Dog-Frisbee ...

ist ein Sport, der für (fast) jeden Hund geeignet ist. Egal welche Rasse, ob groß oder klein, leicht oder schwer, jung oder alt, jeder kann mitmachen. Einige Regeln sollten, wie auch bei jedem anderen Sport, beachtet werden:

  • Vor jedem Training muss der Hund aufgewärmt werden (dazu eignet sich das Toben mit anderen Hunden, Roller oder sehr flache Scheibenwürfe)
  • Euer Hund sollte mindestens zwei Stunden vor dem Training keine Mahlzeit mehr zu sich genommen haben. Mahlzeiten kurz vor dem Training können bei Hunden zu lebensbedrohlichen Magendrehungen führen
  • Es darf nur mit hundegerechten Frisbeescheiben gespielt werden. Nicht mit "Menschenfrisbees" (typische Werbegeschenke) spielen, diese können zu Verletzungen an Zähnen und Zahnfleisch des Hundes führen. Nach jedem Training sollten die Scheiben kontrolliert werden. Sind sie am Rand nicht eingerissen und/oder zu stark "gelocht" kann man sie fürs nächste Training noch einmal verwenden. Oft hilft es, wenn man die Scheiben mit Schmirgelpapier abschleift.
  • Betrachtet Euch vor jedem Training den kompletten Boden auf dem gespielt werden soll: Er sollte weich sein. Eine große Wiese oder ein Sandboden eignen sich hervorragend. Zu beachten ist dabei, dass keine Stöckchen, Baumstümpfe oder Löcher im Boden sind. Achtung: Auch bekannte Wiesen können durch Mäuse oder Maulwürfe von einem auf den anderen Tag Löcher oder Hügel aufweisen. Glatte, harte Böden und Schotterplätze sind aus gesundheitlichen Gründen strickt abzulehnen.
  • Macht nach intensiven Lerneinheiten immer eine Pause - auch wenn euer Hund noch fit zu sein scheint. Viele Hunde wissen von sich aus nicht, wann es Zeit für eine Pause ist. Überfordert Euren Hund nicht. Während der Pause sollte dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung stehen.
  • Falls ihr mit eurem Hund Sprünge trainieren möchtet, solltet ihr vorher abklären (lassen), ob der Hund die Vorraussetzungen dafür mitbringt. (Ist der Bewegungsapparat in Ordnung um Sprünge zu absolvieren, ist er nicht zu schwer/groß und auch alt genug?)
  • Achtet auf den Gesundheitszustand des Hundes. Freizeitmäßig kann (fast) jeder Hund spielen, auch ältere Hunde oder Hunde mit leichter HD (Sprünge sind dann selbstverständlich auszuschließen). Wer diesen Sport allerdings Leistungsmäßig mit seinem Hund betreiben möchte, sollte ihn vorher unbedingt von einem Tierarzt durchchecken lassen. Hüften, Herz und Gelenke müssen in Ordnung sein! Verhält sich Euer Hund während des Trainings außergewöhnlich oder treten Verletzungen auf, brecht das Training sofort ab. Lahmende Hunde oder Hunde mit verletzten Pfoten dürfen nicht spielen.
  • Auch Hunde brauchen ein "Cool down". Lasst euren Hund mit Artgenossen toben oder geht nach dem Training noch eine kleine Runde spazieren.

Je nach Alter des Hundes solltet ihr folgendes beachten:

  • Bereits Welpen können mit diesem Sport anfangen. Wichtig ist dabei, dass man das Apportieren mit weichen Stoff-Frisbees aufbaut. Ein Welpe kann bereits lernen, in die Scheibe zu beißen, mit ihr zu zerren und versuchen kurze Roller bereits aus dem Lauf zu fangen. Fliegende Scheiben sowie Sprünge sind für die Kleinen absolut tabu!
  • Nach dem Welpenalter, in der Junghundphase, kann man langsam auf die richtigen Hundefrisbees umstellen. Da der Hund sich im Moment noch immer im Wachstum befindet, ist von schwierig zu fangenden Würfen und hohem Sprüngen weiterhin abzuraten. Man kann allerdings mit "normalen", flachen Würfen und zahlreichen Tricks beginnen.
  • Der ausgewachsene Hund (nach ein bis zwei Jahren) kann jetzt nach Herzenslust trainieren, Sprünge und höhere Würfe sind nun erlaubt (bei voller Gesundheit). Abzuraten ist nur noch vor zu hohem Ergeiz und Tricks die gut aussehen, aber dem Vierbeiner schaden.
  • Auch der Senior unter den Hunden kann noch Spaß mit den Scheiben haben. Er sollte allerdings nicht mehr springen und vor körperlicher Überanstrengung geschützt werden.
  • Quelle: Funny Frisbee Freaks aus Mülheim

 

 

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